Effektive Wärmetherapie bei Bauchschmerzen

Ein weit gefächertes Gebiet, diese Wärmetherapie!

Wärme wird seit Jahrtausenden in der Behandlung unterschiedlicher Krankheiten eingesetzt. Angefangen von wärmenden Getränken bei Erkältungen, Massagen mit erhitzten Steinen über die Erfindung der traditionellen Wärmflasche bis hin zu surrenden, elektrischen Heizgürteln.


Die Spezies Mensch erfindet Wärme jedes Jahrhundert neu und wird dabei auch im Einsatz gegen diverse Beschwerden immer kreativer! So hat auch die klassische Wärmflasche als steifes, eisernes Gerät angefangen und hat sich, besonders im Einsatz bei Bauch- und Regelschmerzen, zum unbestrittenen Alltagshelden weiterentwickelt.

Doch es ist nicht nur Gewohnheit und tröstende Wärme, die uns die Wärmflasche spendiert - da ist auch abseits der Tradition schon einiges dran, an der Wärme als Heilmittel! Tatsächlich ist so eine Wärmflasche nämlich ein kleines Wundermittel – vorausgesetzt wir setzen sie richtig ein!

 

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Wie wirkt Wärme auf den Bauch?

Oberbauch

Lokale Wärmetherapien wirken über mehrere Mechanismen auf unseren Körper.

Zunächst führt Wärme lokal zu einer Weitstellung der Blutgefäße. Das bedeutet, dass beim Auflegen einer Wärmflasche am Bauch, sich die kleinen Gefäße, angefangen von der obersten Hautschicht bis in die Tiefe, erweitern und durch diese Erweiterung kommt es zu einem stärkeren Blutfluss in diesem Gebiet. Durch die verstärkte lokale Durchblutung werden dem Körper mehrere Mechanismen erleichtert, beispelsweise der An- und Abtransport von Immunzellen. Vorallem aber sorgt die stärkere Durchblutung zu einer besseren Versorgung des Gewebes mit sauerstoffreichem Blut und somit zu einem effektiveren Arbeiten des durchbluteten Gebiets.

Eine verstärkte lokale Durchblutung kann so zur besseren Nährstoffverorgung der Bauchregion führen, was zu effektiveren Abläufen im Darmbereich verhelfen kann. Über die effektivere Bewegungsabläufe der Darmmuskulatur werden Verdauungsprozesse erleichtert und somit können beispielsweise auch Blähungen gelöst werden. Die Abläufe der Nahrungsverarbeitung und ihr Voranschieben durch die Muskulatur des Darms wird auch als Darmmotilität bezeichnet, welche von einem Zusammenspiel aus Hormonen, körperlicher Erregung (Herzschlag, Blutdruck) und Körpertemperatur gesteuert wird.

Kurzgefasst kann Wärme in der Bauchregion die Darmmotilität und somit die Verdauung erleichtern und in dieser Folge effektiv gegen Motilitätsbescherden wie Verstopfung und Darmkrämpfe eingesetzt werden.


Daher können wir empfehlen zur Vorbeugung von Darmkrämpfen und Blähungen nach Nahrungsaufnahme bereits *präventiv* eine Wärmflasche aufzulegen. Durch den KOALAA Wärmflaschengürtel kommt die zusätzliche Kompenente des leichten Drucks hinzu, welcher der Überblähung des Bauchs ebenfalls entgegenwirken kann und die Wärme in tiefere Bauchregionen vordringen lässt.

Ein weiterer Mechanismus über den Wärme Beschwerden im Bauchbereich mildern kann, ist der Effekt auf die Bauchmuskulatur selbst. Nicht nur die Blutversorgung der Darmabschnitte selsbt kann durch lokale Wärme angereget werden, auch die darüberliegende Bauchmuskulatur wird durch die besssere Durchblutung angeregt.

Die muskuläre Bauchdecke überspannt Dünn- und Dickdarm und hält diese zurück. Bei einer Überblähung durch Stoffwechselprozesse im Darm kann es zum Nachgeben dieser Muskelwand kommen. Wärme und lokaler Druck hingegen regen die Muskeln zu effektiverem Zusammenspiel an, statt steif dem Druck von innen nachzugeben. So kann durch Wärme einem Blähbauch entgegengewirkt werden, da die Muskeln besser versorgt und leichter arbeiten können.

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Unterbauch

Neben dem oberen Abdomen, kann Wärme auch im Unterbauch Beschwerden wegzaubern.
Wärme ist ein wahres Wundermittel bei monatlichen Unterbauchkrämpfe im Rahmen der Menstruation oder gar bei Erkrankungen wie der Endometriose.

Einerseits wirkt hier Wärme wiederum stimulierend auf das lokale Gewebe, womit der lokale Um- und Abbau des Gebärmuttergewebes unterstützt werden kann. Denn viele Wissen es nicht – aber die Monatsblutung stellt einen Art „Reinigungsprozess“ der Gebärmutter dar, in dem die oberste Schicht der Gebärmutter abgestoßen und erneuert wird, wenn sich kein Ei einnistet! Eigentlich ein ziemlich cleverer Vorgang – aber häufig mit starken Krämpfen verbunden! Um den Ab- und Antransport von benötigten „Baumaterialen“ zu erleichtern kann Wärme wiederum die lokale Durchblutung fördern, womit sich das alte Gewebe schneller abstoßen und das neue Gewebe schneller aufbauen lässt!

Danke, Wärmflasche, für diese geniale Unterstützung!
Da Endometriose im Endeffekt nichts anderes ist als versprengtes Gebärmuttergewebe, das teilweise nicht nur monatlich sondern auch durchgehend in diesem Umbauprozess befinden kann, kann Wärme auch die Beschwerden durch Endometriosegewebe außerhalb der Gebärmutter lindern.

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Wann ist der Einsatz von Wärme effektiv? Wann wird davon eher abgeraten?

Wie gerade erwähnt kann Wärme in der Prävention von Darmkrämpfen, Abhilfe bei Verdauungsstörungen und im Beschleunigen von Menstruationsprozessen helfen.
Aber ist der Einsatz von Wärmflaschen und anderen wärmenden Hilfsmitteln auch in entzündlichen Beschwerdebildern eine gute Idee?

Beispielsweise haben wir die Freude uns eine starke Community in der CED-Welt aufgebaut zu haben. Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CEDs), wie die bekanntesten Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, führen durchgehend oder schubweise zu entzündlichen Reaktionen im Magen-Darmbereich. Weiters kommen einige sehr unangenehme Nebenbeschwerden hinzu, wie die Bildung von Darmfisteln, Ulcera, Blähungen oder Resorptionsstörungen unterschiedlicher Art.

Definitiv kein angenehmen Zustand, mitten in so einem Schub zu stecken! Da greift man schon gerne zur Wärme in der Hoffnung auf Abhilfe – aber ist das eine gute Idee?

Akute Entzündungen

Entzündungsreaktionen sind mit 5 sogenannten Kardinalzeichen verbunden: Rötung, Schmerz, Schwellung, Funktionseinschränkungen und – Überhitzung.

Diese Überhitzung hat den obengenannten Sinn die lokale Durchblutung zu verbessern, damit der Körper der Entzündungsursache schneller entgegen wirken kann. Wie viel Sinn hat es hier also noch zusätzlich Wärme aufzulegen, wenn der Körper sich nun selbst schon so reguliert?

Das ist eine klassische Kritik am Einsatz von Wärme für entzündliche Darmerkrankungen. Und diese ist durchaus berechtigt! Durch eine weitere Wärmezufuhr, kann es zu lokalen Gewebeschäden kommen, welche die Abwehrprozesse behindern oder im schlimmsten Fall aufhalten kann.

Daher gilt für uns als genereller Hinweis beim Einsatz von Wärme im Rahmen von chronisch entzündlichen Erkrankungen: Wärme soll auf keinen Fall über eine längere Zeit und in großer Intensität in akuten Schüben verwendet werden. Das kurzfriste Verwenden einer lauwarmen Wärmflasche hingegen kann Krämpfen und Motilitätsstörungen auflockern. Von der Verwendung brennheißer Wärmflaschen während einer akuten Entzündung oder gar einem aktiven Ulcus möchten wir abraten. 

Chronischer Einsatz

Der regelmäßige Einsatz von Wärmetherapien hingegen ist, außerhalb von akuten Entzündungsphasen, eine ideale Unterstützung bei chronischen Darmerkrankungen. Wie bereits erklärt, können Gefäße akut erweitert werden und die lokale Durchblutung fördern – doch diese Effekte kann man sich auch für den chronischen Einsatz zum Vorteil machen: Regelmäßige Applikation von Wärme in stundenweisen Abständen kann zu einer längerfristig besseren Durchblutung von Darmabschnitten oder Muskeln führen. Das kann sich klinisch dadurch zeigen, dass Verstopfung, Blähungen und Krämpfe insgesamt abnehmen, auch wenn gerade keine Wärme appliziert wird. Der Darm (bzw. im Rahmen von Regelschmerzen das Uterusgewebe) kann dem Krampf-Zyklus entkommen, womit wir auch psychologisch entspannter sind und sich das wiederum positiv auf die unterbewusste hormonelle Steuerung unserer Gewebe auswirkt.

Es lässt sich also insgesamt eine Empfehlung für die Verwendung von Wärme im Alltag vor und nach dem Essen aussprechen um Darmaktivität zu erleichtern und langfristig für eine Reduktion von klassischen Symptomen dieser chronischen Darmerkrankungen zu verhelfen.

 

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Wir sind stolz, dass sich diese Wärme-Theorie auch in der Praxis zeigt: Einige unserer Kund*innen, die von CEDs betroffen sind, berichten durch den regelmäßigen Einsatz von unserem KOALAA Wärmflaschengürtel oder unserer KOALAA Wärmflasche selbst deutlich mildere und seltenere Schübe zu erleben.

Das sind tolle Nachrichten und wir freuen uns auch weiterhin auf euer Feedback zum effektiven Einsatz von KOALAA im Alltag mit chronischen Erkrankungen!